Veranstaltung "Wie Werte den Unternehmenserfolg bestimmen"

Veranstaltung "Wie Werte den Unternehmenserfolg bestimmen"

Der Headhunter Dr. Terhalle & Nagel lud kürzlich Geschäftsführer und Personalentscheider aus der Wirtschaftsregion Rhein-Main-Neckar zum Gespräch über die Bedeutung von Unternehmenskultur und Werten für Unternehmen ein. Als Experte hielt Andreas Welther den Impulsvortrag.

Andreas Welther war lange Jahre Vorstand der international tätigen Swisslog Gruppe und Managing Partner der Wassermann AG mit Schwerpunkt Prozessberatung. Er arbeitet seit 10 Jahren als Change Management Consultant und Autor zum Thema Unternehmenskultur. Er hat eine innovative, softwaregestützte und vor allem praxiserprobte Methode entwickelt, wie Unternehmen durch das bewusste Leben geeigneter Werte ihre Ziele einfacher, schneller und dabei nachhaltig profitabel erreichen. Herr Welther ist seit 2015 Partner von Dr. Terhalle & Nagel.

Die Teilnehmer erlebten dabei einen Abend in ungewohntem, innovativem Format, das auf die Aktivierung und die Vernetzung des in den Köpfen aller vorhandenen Wissens gerichtet war. Gleich zu Beginn forderte der Moderator Dr. Johannes Terhalle die Gäste auf, in kleinen Gruppen sich darüber auszutauschen, warum sie gekommen sind und was sie mit dem Thema Kultur und Werte verbinden. Ein Teilnehmer jeder Gruppe stellte dann als Reporter die wesentlichen Ergebnisse seiner Kleingruppe im Plenum vor. Die Teilnehmer lernten sich und die aktuellen unternehmerischen Baustellen so sofort besser kennen.

In seinem Vortrag führte Herr Welther dann – wie von zahlreichen Studien belegt – aus, dass Werte und Motivation einen viel größeren Hebel für den Erfolg von Unternehmen sind als z.B. Kostencontrolling oder Prozessoptimierung. Und von allen ein Verhalten beeinflussenden Faktoren sind Werte außerdem ein Hebel, der direkt und aktiv durch Unternehmen beeinflusst werden kann.

Herr Welther zeigte, wie man mit dem Werkzeug Culture Transformation Tools (CTT) - eine Software zum Messen von Unternehmenskultur - sehr leicht eine verlässliche repräsentative Diskussionsgrundlage schaffen kann. Darauf aufbauend lässt sich die aktuell mehrheitlich empfundene Unternehmenskultur mit der von den Teilnehmern für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gewünschte Unternehmenskultur vergleichen. Damit werden die im Unternehmen gelebten Werte objektiviert und damit „besprechbar". Jeder Einzelne wird persönlich angesprochen und gehört und eine gemeinsame Sicht auf die Bedeutung bestimmter Werte für das Unternehmen wird gewonnen. Gemeinsamkeiten werden betont, Identifikation wird gestärkt und die gemeinsame Ausrichtung auf die unternehmerischen Ziele wird stabiler.

In einer zweiten Diskussionsrunde wurde der Impulsvortrag in Kleingruppen erörtert, gemeinsame Fragen oder Rückmeldungen entwickelt und diese vom Referenten beantwortet. Dabei stellte sich heraus, dass die Arbeit mit Werten ein dauerhaftes Thema ist. Es heißt ja auch „mit Werten managen“. Der Weg ist hier das Ziel. Herr Welther betonte darüber hinaus, dass die Unternehmenskultur immer durch das individuelle Verhalten der Führungskräfte vorgelebt werden muss. Deshalb ist es unabdingbar, den Prozess mit Werten zu arbeiten, von „oben“ her zu initiieren.

Auf die Frage, wo denn die Widerstände für so ein Werte-Projekt am größten wären, konnte Herr Welther aus seiner langjährigen Erfahrung berichten, dass es oft am schwierigsten für das Mittelmanagement sei, weil hier der Druck sowohl von "oben" als auch von "unten" kommt.

Obwohl Unternehmenskultur in der Wirtschafts-Presse mittlerweile als „state of the art“ gilt, arbeiten die wenigsten Unternehmen aktiv damit. Kluge Unternehmen erkennen den Nutzen und finden in dem Werkzeug „CTT“ es einen pragmatischen und kostengünstigen Weg, eine Basis zu schaffen, von der aus man weiterarbeiten kann. Auch die oft allzu kurzfristige Ergebnisorientierung ist für das Entwickeln einer Unternehmenskultur ein Hindernis. Die Arbeit mit Werten dagegen verspricht eine nachhaltig große Wirkung. Sie verbessert sogar bereits kurzfristig das Verhalten und die Einstellung. Dennoch dauert es natürlich, bis sich die kollektiven Verhaltensänderungen auch direkt positiv auf Produkte, Dienstleistungen und Markterfolge niederschlagen.

Mit CTT erkennt man schnell, wo ein Unternehmen steht und wo die Ansatzpunkte für Verbesserungen sind. Das Werkzeug hilft sicherzustellen, dass alle dasselbe Ziel haben und an einem Strang ziehen, gleichzeitig steigt auch die Kooperation untereinander. Das Werkzeug ermöglicht dem Management, den Status Quo und die laufenden Veränderungen der Werte / Unternehmenskultur zu messen und damit zu managen.

Weitere Themen, die durch dieses Kulturaudit positiv beeinflusst werden können:

  • Kommunikation untereinander im Unternehmen
  • Thematik von Mitarbeitern im Home-Office
  • Machtspiele: Vermeiden von Reibungsverlusten
  • Steigerung von Verantwortung und Einsatzbereitschaft
  • Thema Interkulturalität
  • Klarheit, Achtung/Anerkennung

Wenn die Teilnehmer sich zu Beginn des Abends gewünscht hatten, eine pragmatische Vorgehensweise kennenzulernen, mit dem man seine Unternehmenskultur analysieren und einen gemeinsamen Spirit implementieren kann, so dass die Strategie unterstützt wird, dann haben sie dies im Laufe der Veranstaltung gefunden.

Die nächste Veranstaltung dieser Art findet am 15.3.16 im Büro von Dr. Terhalle & Nagel in Darmstadt statt.

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