Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau müssen die Unternehmenskultur transformieren

C-Level-Befragung von Dr. Terhalle und Nagel zeigt Handlungsfelder für Geschäftsführer auf

Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau müssen die Unternehmenskultur transformieren

Die C-Level-Online-Befragung zum Thema „Führen und Arbeit in Zeiten der Krise“ der Personalberatung Dr. Terhalle & Nagel  aus April 2020 zeigte deutlich, dass Mitarbeiter von Führungskräften in der Corona-Krise noch mehr als sonst Klarheit (Aufgaben und wirtschaftliche Situation) und klare Prioritäten (Was ist ein sinnvoller Beitrag) sehen wollen. Dies wurde insbesondere durch Home-Office und daher notwendige virtuelle Abstimmungen erschwert.

Für den Maschinen- und Anlagenbau mit seinen rund 1 Mio. Beschäftigten und einem Exportanteil von ca. 60% überdeckt die Corona-Krise möglicherweise auch nur eine wirtschaftliche Rezession, die durch Globalisierungskritik und politisch motivierte Handelskriege ohnehin vorhanden ist.

Vergleiche von Unternehmen, die ihrer Unternehmenskultur besonderes Augenmerk widmen mit jenen, die das nicht explizit tun, zeigen, dass die Beschäftigung mit Unternehmenskultur höhere Renditen und im Fall von Krisen größere Resilienz bewirken. Unternehmenskultur ist damit nachweislich ein wichtiger Erfolgsfaktor. (vgl. Richard Barrett: The Values-Driven Organization)

Geschäftsführer von Unternehmen im traditionellen Maschinenbau und Anlagenbau sollten daher neben den operativen Erfordernissen (Home-Office, Kurzarbeit, wegbrechende Umsätze) dringend ein Augenmerk auf das Thema Transformation hin zu mehr Agilität und achtsamer Führung haben. Gerade jetzt ist intensive und offene Kommunikation ein wichtiger Erfolgsfaktor, um Vertrauen zu erhalten und so das durchaus positive Momentum der Krise zu (Stichwort: erhöhte Veränderungsbereitschaft, Solidarisierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen) zu nutzen

 

Gerrit Nagel

 

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